Diesmal hat es geklappt…….1.000 Kilometer mit einem Segelflugzeug !


Teile diese Seite über:


Am 14.06.2017 hat es endlich geklappt. Nachdem der erst 18 jährige Jan Knischewski im letzten Jahr knapp an den 1.000 Kilometern gescheitert ist, hat es nun endlich geklappt. Abends um 21.15 Uhr setzte er nach fast 11 1/2 stündigem Flug sein Segelflugzeug sanft auf dem Segelfluggelände in Bergheim auf. Die 1.000 Kilometer waren geknackt und gleichzeitig ein neuer Landesrekord aufgestellt.

Die Vorbereitungen auf diesen großen Flug begannen bereits am Vorabend. Im Internet wurden Segelflugwettervorhersagen eingeholt sowie mögliche Strecken geplant. Es zeigte sich schnell, dass die Aufgabe nur gelingen konnte, wenn der Flugweg nach Osten gelegt würde. Im Tagesverlauf sollten sich die Segelflugbedingungen von Westen her verschlechtern. Als Startort wurde der Verkehrslandeplatz Aachen-Merzbrück gewählt. Von dort aus war es möglich, noch vor Thermikbeginn zu starten und die ersten 70 Kilometer nur mit Hilfe von Industriethermik zurück zu legen.


Um kurz vor 9.40 Uhr rollte dann die Schleppmaschine vor und der große Flug konnte beginnen. Seine erste Wende führte Jan in die Nähe von Göttingen. Diesen ersten Wendepunkt konnte er recht früh umrunden, sodass das Ziel, 1.000 Kilometer zu fliegen in Reichweite kam. Auf dem Weg zum zweiten Wendepunkt führte ihn sein Weg östlich an Kassel vorbei Richtung Süden. Bei Eisenach musste der Einstieg in den Thüringer Wald gemeistert werden und ab da befand er sich auf einer Thermikautobahn die ihn schnell in die Nähe von Hof im südlichen Thüringer Wald brachte. Hier setzte er seinen zweiten Wendepunkt und von nun an ging es wieder Richtung Heimat zurück. Nun führte ihn sein Weg durch das Sauerland und anschließend zwischen Köln und Düsseldorf zurück nach Aachen. Sein Plan war, abends die Abwärme der niederrheinischen Braunkohlekraftwerke zu nutzen um damit die 1.000 Kilometer voll zu machen. In Aachen angekommen, wendete er sein Flugzeug und flog nochmals Richtung Osten um in Solingen seinen vorletzten Wendepunkt zu setzen. Jetzt ging es nur noch darum, ein letztes Mal in Aachen zu wenden und anschließend in Bergheim zu landen. Einige Vereinskollegen hatten bereits via Livetracking das Vorhaben im Internet verfolgt und fanden sich abends zur Landung und anschließenden Gratulation auf dem Flugplatz ein. Um 21.15 Uhr war es dann geschafft, zum ersten Mal hatte ein Pilot mit einem Standardklasseflugzeug von NRW aus die 1.000 Kilometer geknackt.
Der Flug sollte gleichzeitig als ideales Training zur bevorstehenden Meisterschaft dienen. Zwei Tage später ging es dann für Jan mit Auto und Anhänger für zwei Wochen nach Zwickau zur Deutschen Meisterschaft.

Weitere Dedails zum flug gibt es hier …



Teile diese Seite über: