FAQ zum Luftsportclub Erftland e.V.
Der Luftsportclub Erftland e.V. ist ein Segelflugverein mit rund 100 aktiven Mitgliedern. Wir betreiben das Segelfluggelände auf der Wiedenfelder Höhe bei Bergheim und bilden dort neue Pilotinnen und Piloten aus. Neben der Ausbildung gehören auch Streckenflug, Wettbewerbe, Werkstattarbeit und das gemeinsame Vereinsleben zu unserem Alltag.
Unser Segelfluggelände liegt auf der Wiedenfelder Höhe bei Bergheim zwischen Paffendorf und Niederaußem. Es handelt sich um ein reines Segelfluggelände ohne Motorflug.
Ja. Der Luftsportclub Erftland e.V. ist eine anerkannte Ausbildungsstätte des Aeroclub NRW e.V. Wir bilden mit insgesamt neun ehrenamtlichen Fluglehrerinnen und Fluglehrern aus.
Die Ausbildung umfasst einen praktischen und einen theoretischen Teil. In der Luft lernen Flugschülerinnen und Flugschüler alle wichtigen Flugphasen – vom Windenstart bis zur sicheren Landung. Dazu kommen Theorie-Fächer wie Meteorologie, Navigation, Technik oder Luftrecht.
Mit der Ausbildung kann man bereits ab 14 Jahren beginnen. Viele Jugendliche starten bei uns schon während der Schulzeit.
Nein. Auch Erwachsene können jederzeit mit der Ausbildung beginnen. Bei uns fliegen Mitglieder unterschiedlichster Altersgruppen – vom Jugendlichen bis zum Rentner.
Die Ausbildung zum Segelflugpiloten dauert im Durchschnitt etwa zwei Jahre. Wie schnell es geht, hängt unter anderem von der verfügbaren Zeit, dem Wetter und der persönlichen Entwicklung ab.
Segelfliegen ist deutlich günstiger, als viele vermuten. Durch die Organisation im Verein bleiben die Kosten überschaubar. Gerade für Jugendliche bieten wir reduzierte Konditionen an. Die laufenden Kosten liegen oft in einem Bereich, der mit einem Monatsbeitrag im Fitnessstudio vergleichbar ist.
Die Flugsaison läuft in der Regel von März bis Oktober. Geflogen wird vor allem an Wochenenden und Feiertagen ab 10:00 Uhr und bis Sonnenuntergang – abhängig vom Wetter.
Unsere Segelflugzeuge starten mit einer Seilwinde. Dabei wird das Flugzeug innerhalb weniger Sekunden auf Höhe gezogen. Danach fliegen die Pilotinnen und Piloten ohne Motor weiter und nutzen Aufwinde in der Atmosphäre.
Ja. Interessierte können bei uns in einem unserer Doppelsitzer mitfliegen oder unsere Schnuppermitgliedschaft ausprobieren und den Segelflug kennenlernen.
Nein. Alles, was für die Ausbildung wichtig ist, lernen die Flugschüler Schritt für Schritt im Verein. Wer möchte, kann sich zusätzlich bei der Wartung und Technikarbeit engagieren.
Sehr wichtig. Segelflug funktioniert nur gemeinsam. Flugzeuge müssen bewegt, zum start fertig gemacht und nach der Landung zurückgebracht werden. Deshalb helfen im Flugbetrieb alle mit – unabhängig davon, ob jemand Flugschüler oder schon lange dabei ist.
Auch außerhalb der Flugsaison ist im Verein viel los. In den Wintermonaten werden die Flugzeuge gewartet, technische Arbeiten durchgeführt und theoretischer Unterricht angeboten.
Ja. Gäste und Interessierte sind bei uns jederzeit willkommen. Wer sich für Segelflug interessiert, kann sich einfach bei uns melden oder an einem Flugbetriebstag vorbeikommen.
Für viele Mitglieder ist Segelfliegen mehr als nur Sport. Der Verein verbindet fliegerische Ausbildung, Technik, Naturerlebnis und Gemeinschaft. Vom ersten Alleinflug bis zum Streckenflug über mehrere hundert Kilometer erleben unsere Mitglieder den Luftsport gemeinsam.